Forschung

Das STEMO-Forschungsteam wird von Prof. Heinrich Audebert geleitet. Es besteht unter anderem aus den sechs Neurologen der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die auf dem STEMO als Notärzte eingesetzt werden.

Das STEMO-Forschungsteam widmet sich einer Vielzahl von Fragestellungen. Neben den Effekten auf die Behandlungszeiten und auf die Genesung der Patienten werden so unterschiedliche Themen wie die Verbesserung der Zuweisung von Notfällen, die Therapie bei Hirnblutungen und Umweltaspekte untersucht. Die Berliner Feuerwehr wird die prähospitalen Ablaufprozesse und das technologische Konzept analysieren. Kleine und mittelständige Unternehmen sind ebenfalls maßgeblich in die STEMO-Forschung miteingebunden. So begleiten Untersuchungen der technischen Machbarkeit und Zuverlässigkeit das Projekt von Beginn an. Das betrifft insbesondere den Strahlenschutz, die Arretierung des CT-Scanners, die Teleradiologie und die telemedizinische Gesamtlösung. Gemeinsam mit der forschenden Industrie werden Schlaganfall-Biomarker von der Firma ThermoFisher Scientific untersucht. Telemedizinische Aspekte werden in Kooperation mit dem Telemedizincentrum der Charité beleuchtet. Zusammen mit der Landesanstalt für Personendosimetrie und Strahlenschutzausbildung wird eine Publikation zum Strahlenschutzkonzept vorbereitet. Das Centrum für Schlaganfallforschung Berlin plant zudem eine gesundheitsökonomische Evaluation des prähospitalen Behandlungskonzeptes.

Epidemiologische und statistische Unterstützung erhält das STEMO-Forschungsteam durch die Forschungsgruppe „Clinical Epidemiology and Health Services Research in Stroke (CEHRiS)“ am CSB. Die Erfassung der Daten wird durch das CSB Projektmanagement Health Care, die CSB Administratoren und durch eine Kooperation mit der Berliner Schlaganfallallianz ermöglicht.